19.10.2019
„Pfarrkirchen noch attraktiver gestalten“

„Pfarrkirchen noch attraktiver gestalten“

Einblicke in die Arbeitswelt eines erfolgreichen Software-Unternehmens haben die Freien Wähler bei ihrem Besuch der örtlichen IT-Firma Mobi Media gewonnen. Zudem erfuhr die Delegation aus erster Hand von den aktuellen Plänen für den neuen Business-Campus auf dem Post-Areal.

Konkret verriet Gastgeber Hannes Rambold der FW-Besuchergruppe: „Wir wollen im übernächsten Frühjahr mit unserer Firma auf den neuen Business-Campus ziehen.“ Der künftige Firmensitz auf dem Gelände des jetzigen Post-Verteilerzentrums wird dem neuen Grundstückseigner zufolge eine runde Form haben. Das neue Gebäude werde das alte, bananenförmige Haus ersetzen und von der Straße zurückversetzt errichtet, erklärte Rambold. Zugleich werde die alte Postfiliale zu einem Tagescafé mit Terrasse umgewandelt, wie die Freien Wähler erfuhren. Rambolds Fazit: „Wir sind glücklich darüber, künftig zentrumsnah ansässig zu sein und nicht auf der grünen Wiese.“ Außer für die jetzigen 30 Mitarbeiter biete der neue Firmensitz gegebenenfalls Platz für zwanzig weitere Angestellte. In Hinblick auf die Stadtentwicklung versprach Rambold: „Wir werden das Nest Pfarrkirchen noch attraktiver gestalten.“ So solle über dem geplanten Café ein Gründerzentrum entstehen.

Darüber hinaus lernten die Freien Wähler die Eckdaten der Geschichte des traditionsreichen Familienunternehmens kennen. Ebenso machten sich die FW-Mitglieder ein Bild von der gegenwärtig starken Position von Mobi Media auf dem Markt für passgenaue Software für Mode- und Sportartikelhersteller und Händler. Auch Einblicke in die moderne Arbeitswelt der international tätigen Rottaler Firma mit agilem Projektmanagement und Videokonferenzen gewannen die interessierten Besucher. Zu guter Letzt kündigte Hannes Rambold an: „Mobi Media will innerhalb von drei bis vier Jahren klimaneutral arbeiten.“

FW-Ortsvorsitzender Hans Hirl dankte im Namen der elfköpfigen Delegation für die Informationen aus erster Hand und schloss: „Die Stadt darf stolz sein auf solch ein tatkräftiges Unternehmen.“ – H. Slezak