24.09.2019
Freie Wähler besichtigen ECRI

Pfarrkirchen. Kurz vor dem Semesterstart haben sich die örtlichen Freien Wähler bei einem Rundgang ein Bild von der aufstrebenden Europa-Hochschule gemacht. In der Tat werden laut Prof. Dr. Sascha Kreiskott ab Oktober erstmalig rund 750 Studierende erwartet, wie die interessierte Besuchergruppe aus erster Hand erfuhr.

Gastgeber Kreiskott führte die Freien Wähler vom bestehenden Gebäude in den Neubau des European Campus Rottal-Inn (ECRI). Dieser wird offiziell „Sustainability Innovation Lab Centre“ (SILC) genannt. Vorort inspizierten die Freien Wähler die neuen Hörsäle, IT-Räume mit leistungsfähigen Rechnern und professionell ausgestatteten Labore. „Bei der Lehre und der Forschung legen wir Wert auf Nachhaltigkeit“, informierte Kreiskott. Als Studiendekan ist der Physiker – abgesehen vom Standortchef – einer der vier leitenden Professoren am Campus. Zur Freude aller wird laut Kreiskott jetzt ein weiterer Studiengang angeboten, welcher gesundes und nachhaltiges Bauen in den Fokus rückt.

Die Freien Wähler versäumten es nicht, sich vor Augen zu führen, dass das vom Landkreis errichtete, neue Gebäude lediglich eine Zwischenlösung darstellt. Parallel zum Bezug des Interimsgebäudes werden die Pläne für einen weiteren, passgenauen Hochschulbau wie angekündigt vorangetrieben. In diesem Rahmen sieht FW-Ortsvorsitzender Hans Hirl den Freistaat in der Pflicht: „München muss möglichst schnell ausreichende Finanzmittel für den gewünschten nachhaltigen Hochschulbau sowie für zusätzlich benötigte Professuren bereitstellen.“ Wenn die Erfolgsgeschichte der Europa-Hochschule weitergehe, profitiere davon der gesamte ländliche Raum rund um die Kreisstadt, zeigte sich Hirl überzeugt. Abschließend erfuhren die Freien Wähler auch: Trotz neuester Technik gibt es in einer modernen Hochschule immer noch Kopiergeräte. – has

 

BILD FW+ECRI: Machten sich ein Bild vom alten wie brandneuen Gebäude der Europa-Hochschule: die Freien Wähler mit (von links) Gastgeber Prof. Dr. Sascha Kreiskott und Ortsvorsitzenden Hans Hirl.