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2015

Auszug aus der Jahresschlussrede 2015

Stellungnahme zu Aussagen zum Antrag „Bewegungsparcour“ (18.12.2015)

 

Schwer enttäuscht waren wir von einigen Aussagen zu unserem Antrag auf Errichtung eines Bewegungsparcours. Unter dem Motto „Mehr Bewegung für mehr Gesundheit“ wollen wir unsere Bürger/innen zu mehr Bewegung animieren. Alle sechs Stadträte der FW haben nicht gewusst, dass die Stadt bereits an einem derartigen Thema arbeitet.

Wenn man nach der Begeisterung an den ausgeklügelten, in Ingolstadt gesehenen Geräten, und zahlreichen Stunden Sichtung und Auswertung des angeforderten Informationsmaterials einen guten Antrag mit Kosten und Standortvorschlägen macht und dann einen derartigen Pressebericht lesen muss, ist man wie vor den Kopf geschlagen. Am 21. November war u. a. in der PNP zu lesen: „die Spatzen pfiffen es von den Dächern“, „wir fahren ja bei Ausflügen nicht sinnlos in der Gegend herum“, „die drei Mitfahrer der FW, darunter Hans Hirl“ oder „seitens der CSU kam keine große Reaktion in Richtung FW. Niemand wollte den hinter vorgehaltener Hand zu hörenden Begriff Schaufenster-Antrag öffentlich in den Mund nehmen“.

Nur so viel dazu: Beim Stadtratsausflug stand auf dem Programm „Besichtigung der Erlebnisgärten Kittenberger in Schiltern“ und nicht Besichtigung eines Bewegungsparcours. Die Erlebnisgärten sind so groß und mit so umfangreichen Schautafeln und Beschreibungen so interessant, dass wir in der zur Verfügung stehenden Zeit nicht einmal alles anschauen konnten. Interessant dazu ist auch, dass ein FW-Stadtrat nach der Stadtratssitzung, in der unser Antrag behandelt wurde, vier Stadtratskollegen aus zwei anderen Fraktionen zu dem Thema fragte. Das Ergebnis war: Alle vier Stadtratskollegen, die übrigens sogar beim Stadtratsausflug dabei waren, wussten nichts davon, dass die Stadt an dem Thema arbeitet.

Unsere massive Enttäuschung über die Reaktionen zielt daher nicht auf den Redakteur Gerhard Huber, sondern die Redner der vorher zitierten Aussagen, und auf den oder die, die Herrn Huber vor oder nach der Stadtratssitzung mit diesen falschen Informationen gefüttert haben. Ziel war es, unseren Antrag in der Öffentlichkeit in Frage zu stellen.

Dieser Vorgang ist nach unserem Selbstverständnis ganz klar kein ehrlicher, fairer Umgang mit Stadtratskollegen.


Antrag Bewegungsparcour November 2015

 

 

Antrag für die nächste Stadtratssitzung;

Errichten eines attraktiven Bewegungsparcours

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Beißmann,

sehr geehrte Damen und Herren des Stadtrates,

 

wir bitten folgenden Beschluss zu fassen:

 

Auf einer geeigneten Fläche wird ein attraktiver, dauerhafter Bewegungsparcour für Jugendliche und Erwachsene mit mindestens sechs Geräten errichtet. Der Bewegungsparcour sollte mit den Modulen Beweglichkeit, Koordination und Kraft ausgestattet sein. Ziel ist es, ein zusätzliches, gesundheitsförderndes Bewegungsangebot im Freien für unsere Bürgerinnen und Bürger zu schaffen.

Begründung:

Vor zwei Monaten haben wir am Auwaldsee in Ingolstadt einen Bewegungsparcour gesehen. Wir waren von der Robustheit und den Übungs- und Bewegungsmöglichkeiten begeistert. Unsere Recherchen dazu ergaben überaus positive Informationen und Aussagen. Deshalb wünschen wir uns einen derartigen Bewegungsparcour auch für unsere Bürgerinnen und Bürger.

 

Die Geräte des in Ingolstadt gesehenen Bewegungsparcours stammen von der Fa. PLAYPARC Allwetter-Freizeitanlagen GmbH, Willebadessen/Borlinghausen. Sie sind u. a. in der Dokumentation „Städte und Gemeinden bringen Bürger in Bewegung“ des Deutschen Städte- und Gemeindebundes vom September 2014 angeführt.

Solche Bewegungsparcours gibt es bereits in zahlreichen Städten. Mit hochwertigen Materialien (u.a. V2A) und solider Gerätekonstruktion ist ein Maximum an Haltbarkeit und Sicherheit gewährleistet.

 

Im nachfolgenden Beispiel werden die Kosten für einen Bewegungsparcour mit sechs Geräten aufgeführt. Die Gerätekosten für die Stationen Pedalostrecke, Slackline, Rückenstrecken Universal, Armzug, Oberkörper-Ergometer und Hängelauf-Brücke (entnommen aus der von uns angeforderten Broschüre 2015/2016 der Fa. PLAYPARC) betragen brutto ca. 20 300 €. Zusammen mit eventuell erforderlichem Fallschutz und Montage belaufen sich die Kosten auf etwa brutto 30 000 €.

 

Selbstverständlich zielt der Antrag nicht auf den Kauf der Geräte der Fa. PLAYPARC ab, auch Geräte anderer Firmen wären denkbar. Die Geräte sollten jedoch hinsichtlich Funktionalität, Sicherheit und Dauerhaftigkeit gleichwertig sein.

 

Ein geeigneter Standort für einen Bewegungsparcour wären unserer Meinung nach u. a. Grünflächen in den Rottauen, z. B. in der Nähe der Stadtwerke, der Rottschleife  oder des P+R-Platzes, sowie Grünflächen in der Nähe des Sportplatzes des Mittelschulverbandes oder des Parkplatzes an der Rennbahn. Die Fläche sollte so groß sein, dass auch eine spätere Erweiterung möglich wäre.

 

Das Bewegungskonzept in Ingolstadt animiert zum Ausprobieren und überzeugt mit motivierenden Komponenten zum regelmäßigen „Trainingskonsum“. Der Bewegungsparcour stärkt die Gesundheit nachhaltig und bringt mehr Bewegung in den Alltag der Menschen. Er hat nach Untersuchungen vielfältige gesundheitsfördernde Wirkungen, stärkt u.a. die Vitalität und das psychische Wohlbefinden. Ein Bewegungsparcour ist für unsere Bürgerinnen und Bürger ein kostenfreies, gesundheitsorientiertes Bewegungsangebot mit hohem Spassfaktor. Sportmedizinische Untersuchungen bestätigen ihren hohen gesundheitlichen Wert. Sie sind ein hervorragendes Angebot, um Prävention und Gesundheitsförderung praktikabel zu machen.

Ein derartiger Bewegungsparcour würde die Attraktivität unserer Stadt weiter steigern.

 

Finanzierung:

Finanzmittel dafür wären im Haushaltsplan 2016 einzustellen. Darüber hinaus sollten Fördermöglichkeiten genutzt werden und wie bei den Stadtfiguren könnten auch Sponsoren zur Finanzierung beitragen.

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