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Verantwortungsvolle Politik verlangt nach ausreichend Geld und gerechter Verteilung -

Bayern braucht schlagkräftige und leistungsfähige Kommunen - von den Gemeinden bis zu den Bezirken. ... [mehr] 

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2019

Sommerfeste der FW-Pfarrkirchen

Zum fünften Mal haben die Freien Wähler ihr Sommerfest in der Au gefeiert. Neben dem gemütlichen Teil mit italienischer Pasta und altbayerisch Gegrilltem diskutierten die Mitglieder sowie anwesenden Angehörigen zum Nachtisch aktuelle politische Themen. Nicht zuletzt aufgrund der Nähe zum geplanten Baugebiet Christanger II bekräftigte FW-Vorsitzender Hans Hirl, „dass der Bebauungsplan der Gemeinde Postmünster in der jetzigen Form keinesfalls verträglich ist“. Nicht hinnehmbar seien insbesondere das geplante Auffüllen des Geländes um bis zu einen Meter sowie die Wandhöhe, welche ein ganzes Geschoß mehr als im bestehenden Baugebiet Christanger/Au erreichen können solle. Ebenso ablehnend zeigte sich Hirl gegenüber „den geplanten Abständen von Garagen und Wohnbebauung sowie der nicht gesicherten Ableitung des Oberflächenwassers“. Grund zur Freude sei hingegen, dass der ursprünglich von den Freien Wähler eingebrachte Vorschlag, einen Radwegefachplaner einzusetzen, in der letzten Stadtratssitzung zu guten Beschlüssen geführt habe. „Wir sind auf dem richtigen Weg“, so FW-Chef Hans Hirl in dieser Sache. Zu guter Letzt hieß er als Neuzugang Herwig Slezak willkommen. Gesponsert hatte das Fest Stadträtin Hermine Gründmayer. Gastgeber war einmal mehr die Familie von Stadtrat Stefan Rickinger.


Freie Wähler besichtigen Rottbrückenbau

Auf reges Interesse stieß bei den Freien Wählern die Besichtigung der Baustelle „Neubau Rottbrücke in Hofroth“. Am Besichtigungstag wurden von der Baufirma Neulinger, Hofkirchen, die Betonierarbeiten durchgeführt. Die „massive Eisenbewehrung“ der neuen Brücke konnte somit nur mehr auf Fotos bewundert werden. Glücklicherweise führte der gestiegene Wasserstand auf Grund des „kleinen Hochwassers“ in der letzten Woche zu keinen Schäden.

Bei den Hochwässern 2013 und 2016 wurde die Gründung der vorhandenen Brücke stark geschädigt. Deshalb war ein Neubau der Brücke erforderlich. Mittels Wegfall des Mittelpfeilers und größerer Durchflusshöhe kann unter der Brücke mehr Wasser durchlaufen. Die „neue Flutbrücke“ ist bautechnisch so ausgeführt, dass sie auch bei vollständiger Überströmung während eines Hochwassers standsicher und lagestabil ist.


Mitgliedervesammlung der FW Pfarrkirchen

Freie Wähler befassen sich mit Stadtpolitik

Bei der Mitgliederversammlung der Freien Wähler (FW) stand der Bericht des Ortsvorsitzen-den Hans Hirl über die aktuelle Stadtpolitik im Mittelpunkt. Im Anschluss wurde lebhaft über verschiedene Themen diskutiert.

In einem kurzen Rückblick erinnerte der Fraktionsvorsitzende an die Aktivitäten der Freien Wähler. „Wir FW-Stadträte haben uns stets für unsere Bürger in vielen Sachthemen einge-setzt, sagte Hirl. Als großen Erfolg wertete er die Anregung zum Errichten einer Bahn zum Schlittschuhlaufen. Auf dem von der FW wegen der gewünschten Belebung bevorzugten Standort Marienplatz war wochenlang ein emsiges Treiben zu verzeichnen. Insbesondere die Jugend nahm die Eislaufbahn begeistert an.

Eingesetzt habe man sich unter anderem auch für eine Aufstockung der Mittel zur Unter-stützung von kulturellen Veranstaltungen, die in erster Linie ohne finanzielle Hilfe nicht durchgeführt würden, so Hirl. Hierzu zählen beispielsweise Konzerte aller Art, Theaterauf-führungen und Kabarett für Nachwuchskünstler. Die kulturelle Vielfalt und das kulturelle Angebot einer Stadt würden mehr denn je zum imagebildenden Träger des Lebensraums Stadt. Und ein vielseitiges Kulturangebot einer Stadt trage maßgeblich zu einer Verbes-serung der Lebensqualität bei.

Bei der städtebaulichen Entwicklung wünschen sich die Freien Wähler eine offene aktive Bürgerbeteiligung. Gut angenommen werde bei gutem Wetter der gesundheitsfördernde Bewegungsparcours an den Rottauen. Hier habe die FW vorgeschlagen, dass ein Trainer der Herstellerfirma der Geräte Anleitungen zum richtigen Umgang mit den Geräten gibt.

In einer Vorstandssitzung habe man sich über kommunale Jugendarbeit informiert, so Hirl. Dabei gab es gute Denkanstöße. Zum Thema JUZ wurde herausgestellt, dass eine derartige Einrichtung auf Dauer nur mit einem fest angestellten, pädagogisch ausgebildeten Personal und regelmäßigen attraktiven Aktionen erfolgreich betrieben werden könne.

Kassier Stefan Rickinger konnte einen zufriedenstellenden Finanzbericht vorweisen.

Hirl informierte anschließend, dass der Hauptpunkt der letzten Stadtratssitzung die Vorstellung des neuen Radwegekonzeptes war. Bereits im November 2016 haben die Freien Wähler vorgeschlagen, dass ein Radwege-Fachplaner eingeschaltet werden soll. Hirl wies auf die Bürgerbeteiligung am 15. Juni in der Stadthalle hin und warb um aktives Mitdisku-tieren beim Entscheidungsprozess. In diesem Zusammenhang betonte er, dass die Freien Wähler im Jahr 2018 auch ein Radwegeentwicklungskonzept 2025 für den gesamten Landkreis Rottal-Inn beantragt haben.

Hans Weidinger sprach an, dass der Arbeitskreis Dorferneuerung Waldhof weiterhin fleißig arbeite. Aus seiner Sicht wäre die anzustrebende Verkehrsberuhigung nach bisherigem Stand nicht zufriedenstellend, da es für Kreisstraßen im Ort bei einer Geschwindigkeit von 50 km/h bleiben soll. Insbesondere bei der Ortseinfahrt aus Richtung Brombach-Hirschbach sollten verkehrsberuhigende Maßnahmen durchgeführt werden.


Hubert Aiwanger zu Gast beim politischen Frühschoppen

Stellvertretender Ministerpräsident und Wirtschaftsminister

Hubert Aiwanger zu Gast beim politischen Frühschoppen

am Rottaler Volksfest in Pfarrkirchen


Freie Wähler interessieren sich für Jugendarbeit

 

Pfarrkirchen. In der letzten Sitzung war die Jugendarbeit das Hauptthema bei den Freien Wählern. Fraktionssprecher Hans Hirl freute sich ganz besonders, dass er dazu Isabella Maier von der kommunalen Jugendarbeit des Landratsamtes Rottal-Inn als Referentin begrüßen konnte.

Laut Isabella Maier sind in Pfarrkirchen besonders die vielen Vereine mit ihrer ausgezeichneten Jugendarbeit hervorzuheben. Sehr positiv wirken sich auch städtische Angebote wie das Kinderferienprogramm, die U-18-Wahl, die Eislaufbahn oder auch der neue Bewegungsparcours aus.

Sehr ausführlich stellte sie auch das Thema „Gemeindejugendarbeit“ vor, welche Aufgaben eine dafür zuständige Fachkraft habe und welche Unterschiede sowie Gemeinsamkeiten es zu weiteren pädagogischen Stellen wie beispielsweise „Jugendsozialarbeit an Schulen“ oder „Streetwork“ gäbe.

Zum Thema JUZ führte sie aus, dass eine derartige Einrichtung auf Dauer nur mit einem fest angestellten, pädagogisch ausgebildeten Personal betrieben werden könne. Jugendarbeit sei Beziehungsarbeit und diese offene Jugendarbeit funktioniere nur mit verlässlichem, geschulten Personal.

Angeboten werden müssten ferner regelmäßig attraktive Aktionen, da das Auf- und Zusperren des JUZ allein keine Erfolgsgarantie mehr sei.

Isabella Maier stellte heraus, dass in den Nachbarlandkreisen momentan zahlreiche Jugendzentren reaktiviert werden und allerorts Gemeinde-jugendpfleger eingestellt würden. Ziel derartiger Maßnahmen wäre auch, alle Jugendlichen mit einem attraktiven Angebot anzusprechen. Wichtig wäre in diesem Zusammenhang auch eine Kids-Befragung „Was wünscht Ihr Euch?

Nach einer ausführlichen angeregten Diskussion über geeignete und nicht geeignete Vorgehensweisen in der offenen Jugendarbeit dankte Hirl der Referentin für die guten Denkanstöße. Die Freien Wähler waren sich einig, dass es die Jugend wert sei, gefördert zu werden und auch in Zukunft eine gute offene Jugendarbeit in Pfarrkirchen wichtig wäre.


Besuch auf der Eisbahn

Freie Wähler freuen sich über Eislaufbahn

 

An der bisher gut genutzten Eislaufbahn am Marienplatz haben sich Stadträte und Mitglieder der Freien Wähler getroffen. Bereits Anfang 2017 hatte Hans Hirl im Stadtrat die Idee eingebracht, eine Möglichkeit zum Schlittschuhlaufen zu schaffen. Wirklichkeit wurde sie vor einem Jahr mit zwei Bahnen in der südlichen und nördlichen Ringallee. Nachdem die Eislaufbahnen im Winter 2018 gut angenommen wurden, gab es im Vorjahr Diskussionen über die Nutzungsdauer, potentielle Standorte und eine Steigerung der Attraktivität.

Die Freien Wähler freuen sich ganz besonders, dass der Marienplatz gewählt wurde und so mit dem neuen Eislaufplatz zumindest für etwa 2 ½ Monate belebt werde. Viele Kinder, Jugendliche und Erwachsene hätten großen Spass beim Bewegen auf dem Eis. Sie danken der Stadtverwaltung und dem Bauhof für die gute Umsetzung der neuen Attraktion und vor allem auch den Sponsoren für die finanzielle Unterstützung.