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2013

Positive Bilanz

FW-Stadtratsfraktion blickt auf 2013 zurück

 

Eine positive Bilanz haben die Freien Wähler bei der letzten Sitzung in 2013 gezogen.

„Wir blicken auf ein sehr bewegtes Jahr zurück“, sagte Hans Hirl als Sprecher der FW-Stadtratsfraktion

Sehr zufrieden sei man, dass der im Jahr 2011 gestellte Antrag zur Energieoffensieve Früchte trage und heuer von der Stadt die Ausarbeitung eines Energiekonzeptes für die Zukunft Pfarrkirchens an eine Spezialfirma in Auftrag gegeben wurde.

Ganz wichtig sei aus der Sicht der Freien Wähler auch die „Datenautobahn“ , die in Zukunft ein bedeutender Standortfaktor sein wird. Der Breitbandausbau mittels Glasfaserkabel solle 2014 zielstrebig vorangetrieben werden.

Sehr erfreulich sei, so Hirl dass die Freien Wähler immer von Bürgern angesprochen werden, die ihre Belange vortragen würden: „Das zeigt, dass sie uns großes Vertrauen entgegenbringen. Wir sehen uns stets als Anwalt für die Bürger und haben uns in vielen Sachthemen für sie eingesetzt.“

Als ausgezeichnet bezeichnete Hirl die konstruktive Zusammenarbeit in der FW-Fraktion. Horst Lackner sei sehr gut aufgenommen worden. Er habe sich in den letzten Wochen bereits aktiv eingebracht und es habe sich gezeigt, dass er mit seinem kommunalpolitischen Denken hervorragend zu den Freien Wählern passt.

Mit Lackner als in jeder Hinsicht geeigneten Bürgermeisterkandidaten und einer starken Stadtratsliste gehe man zuversichtlich in die Kommunalwahl 2014.

Die stellvertretende Fraktionssprecherin Hermine Gründmayer dankte Hans Hirl für seinen großen Einsatz und den FW-Stadträten für das gute Miteinander in der Fraktion.


Freie Wähler besichtigen Stadtfiguren

Pfarrkirchen. Zweifelsohne hat die Ausstellung "StadtFiguren" in der Ringallee etwas Erfreuliches erreicht: Die Bevölkerung diskutiert eifrig über Kunst.  Positive wie negative Stimmen sind zu hören. Und jetzt steht fest: Einige Skulpturen sollen dauerhaft präsentiert werden. Darauf haben sich die Stadtratsfraktionen geeinigt. Die Auswahl ist groß, aber der Stadtsäckel soll nicht zu sehr strapaziert werden. Deshalb macht sich jede Fraktion im Stadtrat Gedanken, welche  und wie viele der Figuren dauerhaft zu sehen sein sollen.

 

Der Fraktionssprecher der Freien Wähler, Hans Hirl, hat daher seine "Mannschaft" -Mitglieder, Stadträte und den Bürgermeisterkandidaten Horst Lackner zu einem Rundgang durch die Allee eingeladen. Ich möchte mehrere Meinungen hören, um in der Stadtratssitzung Vorschläge machen zu können", so Hirl.

 

Im "Spatzl" traf man sich  zur Diskussionsrunde. "Der Tubaspieler", "Sirenen" und "Isabella im Spagat" waren schließlich die Favoriten. Erstrebenswert, so war man sich einig, wäre eine wechselnde Ausstellung in der Ringallee.Deshalb, so der Vorschlag der Freien Wähler, sollten die von der Stadt erstellten und finanzierten Fundamente und Sockel stehen bleiben. Die Stadt solle namhafte Künstler und auch solche, welche bereits im Reiffenstuehlhaus ausgestellt haben, anschreiben und ihnen anbieten, ihre Werke in der Allee zu präsentieren.


FW besichtigen Hochwasserrückhaltebecken Rottauensee

Pfarrkirchen. Die schlimmen Hochwasser in den Nachbarlandkreisen im Juni haben die Mitglieder der Freien Wähler bewogen, sich auch ein Bild über die damalige Lage in der hiesigen Region zu machen. So konnte Stadtrat Hans Hirl am Hochwasserrückhaltebecken in Postmünster (Rottauensee) zahlreiche Interessierte begrüßen.

 

Betriebsbeauftragter Dipl. Ing. 'Bernhard Schwarz erklärte am Modell im Betriebsgebäude die Funktion des Hochwasserrückhaltebeckens. Zunächst ging er aber auf die Situation zur Zeit  des Hochwassers ein. "Wir hatten großes Glück damals", sagte Schwarz. Die Pegel hätten bereits hohe Wasserstände erreicht gehabt. Zwar sei Pfarrkirchen wegen des bereits durchgeführten Hochwasserschutzes nicht gefährdet gewesen, jedoch wäre die Situation bei noch weiter steigenden Pegelständen für Postmünster, Brombach und Bad Birnbach mit ihren zusätzliches Wasser zuführenden Bächen durchaus kritisch gewesen.

 

Bei derartigen Regenereignissen müsse man stets bald anfangen aufzustauen, so Schwarz weiter. Zehn Millionen Kubikmeter Rückhalteraum. stünden zur Verfügung. Zum Vergleich: Der Grundsee beinhalte eine Million Kubikmeter Volumen, davon seien fast ein Drittel Schlamm. Die Pegel würden genau beobachtet und dann falle die Entscheidung, ob die Klappe am Ablauf des Hochwasserrückhaltebeckens  hochgefahren werden müsse. Mittels dieser Klappe, die drei Meter Höhe erreichen könne,  gebe man das Wasser dann dosiert ab.

 

Auf Nachfrage erklärte Schwarz, dass der künstliche Damm des Rückhaltebeckens  aufwändig und stabil gebaut worden sei. Biber könnten diesem Damm wenig schaden. Die Oberfläche sei sehr massiv versteint worden. Wenn die Klappe des Rückhaltebeckens hochgefahren sei, stünde das Wasser noch zwei Meter unter der Dammkrone, so dass diese nicht erreicht werden könne. Früher, so führte Schwarz weiter aus, habe man Dämme bepflanzt und der Natur ihren Lauf gelassen. Die Erfahrung habe aber gezeigt, dass der Bewuchs reduziert werden müsse, um den Damm beobachten zu können . Vor allem der Deichfuß müsse von großen Bäumen frei gehalten werden wegen der großen Wurzelteller, die dem Damm schaden könnten.

 

Weiter zeigte Schwarz am Modell noch das Kraftwerkshaus, den Antriebsturm, den Naßschacht und den Rechen. Mehrere technische Details der Anlagen erläuterte er bei der anschließenden interessanten Führung. Ein "Neben-produkt" sei der Strom, der im Generator erzeugt werde. Dieser werde für den Eigenbedarf verwendet, und auch die Flussmeisterstelle werde damit versorgt.

 

Angesprochen wurde von den Teilnehmern die Verlandung des Sees. Bernhard Schwarz erklärte, dass  die Entschlammung sehr kostenintensiv wäre. Es müssten die Ursachen bekämpft werden, vor allem die Bewirtschaftung der Flächen im Einzugsgebiet wäre so zu gestalten, dass deutlich weniger Erosion stattfinde.

Stadtrat Hans Hirl bedankte sich zum Schluss bei Bernhard Schwarz für die interessante Führung. Die Bedeutung des Hochwasserrückhaltebeckens sei den Teilnehmern sehr anschaulich dargestellt worden.


Freie Wähler auf Besichtigungstour an der Kläranlage Pfarrkirchen

Die Gruppe der Freien Wähler mit Betriebsleiter Alois Baumgartner ( hinten Mitte )

Pfarrkirchen. Auf großes Interesse stieß bei den Mitgliedern der Freien Wähler der Vorschlag von Vorsitzendem und Stadtrat Hans Hirl, die Kläranlage in Höckberg, "eine der wichtigsten Einrichtungen der Stadt", zu besichtigen.

 

Betriebsleiter Alois Baumgartner erläuterte die einzelnen Funktionen der Anlage in Theorie und Praxis. Er begann mit einem Rückblick. Vor 1970 habe es bereits eine mechanische Kläranlage gegeben und zwar in Mahlgassing bei der Anthuber-Mühle.

Verschiedene Faktoren, aber vor allem die Ansiedlung großer Betriebe im Gewerbegebiet  "wie  Schlachthof  und  Konservenfabrik“, hätten eine größere und technisch modernere Anlage erfordert. 1972 sei eine mechanisch-biologische Kläranlage in Betrieb gegangen, in die man 10 Millionen Mark investiert habe. Sie sei für 100 000 Einwohnerwerte konzipiert gewesen,  wobei man mit 60 000 für den Schlachthof und mit 30 000 für die Konservenfabrik Durach gerechnet habe. 1996 sei ein Umbau notwendig geworden, der zehn Millionen Euro gekostet habe. Die Kläranlage sei nun nach den neuen Anforderungen für 50 000 Einwohnerwerte ausgebaut und es können auch Phosphor mittels Fällung eliminiert und Stickstoff abgebaut werden.

Wie Baumgartner weiter ausführte, erfolge die Entwässerung in der Stadt überwiegend im Mischverfahren. An verschiedenen Stellen im Kanalnetz wurden Regenüberlaufbecken und Regenüberläufe gebaut. Sie bewirken, dass bei Regenwetter der erste Schmutzstoß in die Kläranlage geleitet werde und dass die Bäche und die Rott bei Starkregenereignissen nicht unverhältnismäßig verunreinigt und die Kläranlage in diesen Fällen nicht hydraulisch überlastet werde.

Der Betriebsleiter erläuterte dann bei einer Führung die verschiedenen Funktionen der Kläranlage. Die Schneckenpumpe des Hebewerks befördere das Abwasser in den Rechen, der das sogenannte „Rechengut“ zurückhält. Dann fließe das Wasser weiter in den Sandfang. Jährlich würden 30 Tonnen Rechengut und 60 Tonnen Sand anfallen, die umweltgerecht wiederverwertet oder beseitigt werden. Im Vorklärbecken setze sich alles ab, was schwerer ist als Wasser. Dieser Schlamm werde als Rohschlamm bezeichnet.

 

Das Herzstück der Kläranlage, so Baumgartner, sei aber das Belebungsbecken. Hier werde über Verdichter Luft in das Abwasser eingetragen. Die biologische Reinigung erfolge, in dem Bakterien, die Sauerstoff benötigen, die organischen Verschmutzungen abbauen. Im Nachklärbecken setze sich der „Belebtschlamm“ ab und das gereinigte Wasser, im Jahresmittel etwa 6900 Kubikmeter pro Tag, fließe in die Rott. Der Reinigungsgrad bezogen auf den biologischen Sauerstoffbedarf in fünf Tagen beträgt 98  Prozent.

Weiterhin interessant war die Feststellung Baumgartners, dass auch der Schlamm aus dem Vor- und Nachklärbecken nutzbringend eingesetzt werden könne. Im Faulturm entstehe Methangas, mit dem in Gasmotoren Strom erzeugt werde. So können etwa 80 Prozent des Stromverbrauchs der Kläranlage selbst hergestellt werden Mit der Abwärme könnten die Gebäude der Kläranlage, der Bauhof und die Gewächshäuser der Stadt beheizt werden. Der entstandene Restschlamm aus dem Faulturm werde nach Entwässerung in einer Kammerfilterpresse auf ca. 30 Prozent Feststoffgehalt als sog. Klärschlamm von der Landwirtschaft als Dünger verwendet. Alle Teilnehmer waren beeindruckt von der Technik der gut geführten Anlage. Die gute Reinigungsleistung zeigte allein schon der Vergleich von Zulauf- und Ablaufproben im Betriebslabor.

 

FW-Vorsitzender und Stadtrat Hans Hirl bedankte sich bei Alois Baumgartner mit herzlichen Worten und einer kleinen Aufmerksamkeit. "Deine aufschlussreichen und interessanten Ausführungen haben uns einen Einblick in eine der bedeutendsten Anlagen der Stadt verschafft und uns um wertvolle Erfahrungen reicher gemacht."