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2012

FW besuchen den neuen Spielplatz im Park an der Sparkasse

Mitglieder der Freien Wähler unterhielten sich bei der Spielplatzbesichtigung mit Eltern und Kindern (v.li.):Hans Hirl, Monika Kroneder, Katharina Schiedermaier-Bauer, Martin Hofer, Anne Kallenbach-Ketter (2. v. re.)

Mitglieder der Freien Wähler besichtigten den neu errichteten Spielplatz im "Park an der Sparkasse". Sie trafen dabei  viele Kinder mit ihren Eltern an.   Vorsitzender Hans Hirl  zeigte sich sehr erfreut darüber, dass der seit Jahren von den Freien Wähler nach zahlreichen Elternwünschen geforderte Kinderspielplatz in der Innenstadt nun verwirklicht wurde und so gut angenommen wird.  Dies zeige, dass Pfarrkirchen eine familienfreundliche Stadt ist. FW-Mitglied Anne-Schmalenbach-Ketter war begeistert: "Dies ist eine rundum gelungene Sache". Mit von der Partie waren  Martin Hofer, Katharina Schiedermaier-Bauer und Monika Kroneder.

Nach einer kurzen Befragung der Eltern stellte sich heraus, dass  sich dieser Spielplatz vor allem wegen der altersgerechten Spielgeräte großer Beliebtheit erfreut. Nadine Wendler und ihr Lebensgefährte Thomas Jall waren mit ihrer Tochter Jessica-Marie hier und sie schwärmten, dass dieser Platz zu Fuß gut erreichbar sei. Lediglich eins hatten sie auszusetzen: Die wartenden Eltern seien der prallen Sonne ausgesetzt. Wenigstens eine Sitzbank sollte im Schatten stehen. Karin Römer, die in der Nähe des Krankenhauses wohnt, kommt regelmäßig mit ihrem Kindern Leo und Pauline her. Dem kleinen Leo gefällt besonders der Seilzug. Eine Arnstorferin nimmt den weiten Weg auf sich: Vera Bachhuber fährt ihre Tochter Amelia öfters zum Spielplatz am Pfarrkirchner Bahnhof , weil dem Mädchen die Spielgeräte so gut gefallen.

Da der Baumbewuchs in dem Park noch sehr jung ist und es natürlich einige Jahre dauert, bis er Schatten spendet, hatte Monika Kroneder die Idee, ein  Sonnensegel anzubringen. Dies sei nicht arbeitsaufwändig und auch nicht teuer.

FW-Vorsitzender Hans Hirl nahm diese Gelegenheit zum Anlass, den Bauhofarbeitern zu danken. Was sie für die Sicherheit der Geräte und die Pflege der Spielplätze leisten, sei nicht hoch genug einzuschätzen.


FW besichtigen Baustelle des Trachtenvereins im ehemaligen Laborgebäude

Baustellenbesichtigung mit : Karl Maier, Hildegard Goller, Hans Hirl, Hermine Gründmayer und Anderl Schwiebacher

"Heinzelmännchen" krempeln schon seit mehr als einem Jahr die Räumlichkeiten des ehemaligen Labors hinter dem früheren Straßen- und Wasserbauamt um. Es sind die fleißigen Mitglieder des Trachtenerhaltungsvereins und des Alpenvereins, die mithelfen, dass sich ihr Traum vom idealen Domizil verwirklicht. Stadtrat Hans Hirl und einige Vorstandsmitglieder der Freien Wähler wollten sich vor Ort ein Bild von den enormen Eigenleistungen der 'Vereinsmitglieder  machen.

Der Vorsitzende des Trachtenerhaltungsvereins, Anderl Schwiebacher, freute sich über das Interesse der Kommunalpolitiker. Er führte die Besucher durch das Haus, das sich im Besitz der Stadt befindet und nun von der Stadt sehr attraktiv aus- und umgebaut wird.  Die Räumlichkeiten der beiden Vereine seien zwar getrennt, bei den Renovierungsarbeiten würden die Mitglieder der Vereine aber Hand in Hand sehr gut zusammenhelfen, so Schwiebacher. Sechs Tage in der Woche werde hier  gearbeitet;  unter der Woche sei es die Stammbesetzung der "Senioren", am Wochenende werkelten  die Jungen. Von April 2011 bis Mai 2012 habe man mit 3 700 Stunden wesentlich mehr Eigenleistung erbracht als vorgesehen war, so Karl Maier, der die Arbeitszeitaufschreibung inne hat. "Und noch immer gibt es bei uns keine Müdigkeitserscheinungen", schmunzelte Anderl Schwiebacher. Im Gegenteil: Bei den Mitgliedern höre man stets den Satz: "Wennst mich brauchst, ruf`mich an!".

Wie er weiter erläuterte, habe man sehr sparsam gearbeitet. Zum Beispiel habe man so weit wie möglich  vorhandenes Material verarbeitet und die Fensterbretter selbst gesetzt. Anstatt Metall  habe man die Holzkonstruktion gewählt, weil man diese weitgehend selber verarbeiten konnte. Ideal sei, dass die Stadt nun einen großen Proberaum  mit guter Akustik geschaffen habe. Früher habe man mit mehreren Einzelproberäumen vorlieb nehmen müssen.

Schwiebacher bedankte sich bei dieser Gelegenheit bei der Stadt und mehreren am Projekt beteiligten Personen. Stadtbaumeister Zanella lobte er für die sehr gute Zusammenarbeit, für dessen Kompromissbereitschaft und die hohe fachliche Kompetenz. Mitglied Karl Maier und  zweiten Vorsitzenden und Vorstand der Blaskapelle, Thomas Eiglsperger, dankte er für die Erledigung der bürokratischen Tätigkeiten. Ein großes Dankeschön ging von Karl Maier an Liserl Schwiebacher und Heidi Eiglsperger, die für die ehrenamtlich beschäftigten Arbeiter "hervorragend kochen".Anderl Schwiebacher gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass die Umbausarbeiten zum Jahreskonzert der Trachtenblaskapelle am ersten Samstag im November abgeschlossen sind.

Stadtrat und FW-Vorsitzender Hans Hirl zeigte sich begeistert davon "was da Hervorragendes geleistet wird". Da ich selbst  lange Jahre hier gearbeitet habe, kann ich eine emotionale Bindung zu diesen Räumen nicht leugnen ", sagte er. Zur Belohnung gab es eine deftige Brotzeit für die anwesenden Vereinsmitglieder, gestiftet von den Freien Wählern.


Landtagsfahrt der FW

Landtagsfahrt

 

Auf Vermittlung von Senator a.D. Albert Schallmoser besuchte eine Gruppe von Mitgliedern und Freunden der Freien Wähler Rottal-Inn (FW) den Bayerischen Landtag in München. Nach einem vormittäglichen Besuch des Marienplatzes und des Viktualienmarktes nahm die Gruppe zunächst im Maximilianeum ein gemeinschaftliches Mittagessen ein. Anschließend erfolgte eine Filmvorführung über Geschichte und Funktion des Bayerischen Landtages. Nach einer interessanten Führung durch den Mitarbeiter des Maximilianeums, Herrn Schlick, durch das Gebäude, verbunden mit interessant erzählten Anekdoten aus der Geschichte des Landtags, traf die Gruppe sich schließlich mit der Abgeordneten der Freien Wähler, MdL Jutta Widmann. Diese stellte sich ausführlich den Fragen der Mitglieder der Reisegruppe. Sie berichtete von der schwierigen Anlaufzeit für die Fraktion der Freien Wähler, die ja 2008 erstmals in den Bayerischen Landtag eingezogen war. Während alle anderen Fraktionen über langjährige Erfahrungen im Parlamentsbetrieb verfügt hätten, hätten sich die Freien Wähler zunächst alles selbst erarbeiten müssen, wobei die Zusammenarbeit mit den anderen Fraktionen zunächst doch recht beschwerlich gewesen sei und man als Neuling erst darum habe kämpfen müssen, akzeptiert zu werden. Im Hinblick auf die nächste Landtagswahl bekräftigte sie, dass die Freien Wähler ohne Koalitionsaussage in diese Wahl gehen würden. Man werde erst nach der Wahl entscheiden, mit wem die größeren Schnittmengen vorhanden seien und mit wem eine eventuelle Zusammenarbeit mehr Sinn machen würde.

 

FW Kreisvorsitzender Max Veicht bedankte sich bei Jutta Widmann für die herzliche Aufnahme im Landtag und überreichte ihr als Gastgeschenk einen von Helmut Huber gefertigten „Radistrauß“ sowie ein Päckchen mit Rottaler Spezialitäten. Er bedankte sich bei den Teilnehmern der Fahrt für die rege Diskussion und bei Albert Schallmoser für die Vermittlung der Fahrt.

 

Nach der Rückfahrt aus München, während derer nochmals intensiv die Erlebnisse des Tages erörtert wurden, klang die Fahrt mit einem gemütlichen Beisammensein im Biergarten des Gasthauses Heilmeier in Zeilarn aus.


Freie Wähler besichtigen Biogasanlage und Fernwärmenetz in Obergrasensee

Die Gruppe der Freien Wähler Pfarrkirchen und die Anlagenbetreiber bei der Führung.

Pfarrkirchen.

Die Bewohner des Ortsteils Obergrasensee haben sich eine Wärmequelle in die eigenen vier Wände geholt, die für sie noch viel wohliger strahlt als alle anderen.

Nicht nur, dass diese zu den regenerativen Energien gehört.Großteils mit eigener Hände Arbeit haben sie ein Nahwärmenetz errichtet, an das 13 Wohnhäuser angeschlossen wurden.

Das beeindruckte die Mitglieder der Freien Wähler, als ihnen Stadtrat Martin Hofer davon erzählte. Und so wollte man sich vor Ort ein Bild davon machen.

Man traf sich beim Gästehaus Hofer.

Dort begrüßte Vorsitzender und Stadtrat Hans Hirl die FW-Mitglieder und insbesondere Hermann Gassner von der Jungen Liste/Bürgerliste. Dann begab man sich gemeinsam etwa eineinhalb Kilometer südlich bergauf nach Ruppertsöd zum Anwesen Edmeier, wo sich die Biogasanlage befindet. Zunächst stand man vor einer riesigen Halde von siliertem Mais. Dieser nachwachsende Rohstoff ist das "Futter" einer solchen Anlage, erklärte Betreiber Edmeier. Es werden jedoch auch Roggen und Gras, sowie Mineralstoffe dazugegeben. Dann gelangt das Substrat in die Gärbehälter. Durch den Gärprozess in den Behältern, die auch Fermenter genannt werden, entsteht das Biogas, das hauptsächlich aus Methan besteht.

1250 Meter lange Rohrleitung

Die Teilnehmer wurden von Edmeier in die Schaltzentrale und den Motorraum geführt, der zwei Gasmotoren von je 170 kW beherbergt. Das ca. 80 Grad heiße Wasser verlässt den Motorraum und begibt sich nun auf eine 1250 Meter lange Reise durch isolierte Rohre, die sich dann mittels Abzweigungen in die einzelnen Anwesen verteilen. Das gibt die warme Stube.1250 Meter und bis zu 2,50 Meter tief − eine lange Strecke, zumal wenn sie teilweise per Hand gegraben werden muss.

Die Dorfbewohner ließen sich davon nicht abschrecken.

Jedes Haus schickte Helfer, so dass bis zu 15 Arbeiter tagsüber bis in die Nacht teils an verschiedenen Bauabschnitten gleichzeitig werkelten. Das drückte natürlich die Kosten, so Edmeier. "Hatte man auch vorher bei regelmäßigen Treffen hart diskutiert, der Zusammenhalt war letztendlich beispielhaft" schwärmten die Initiatoren Hofer und Edmaier. "Und unsere fleißigen Frauen sorgten mit ihren schmackhaften Brotzeiten dafür, dass uns die Kraft nicht ausging", lachte Hofer.

Die Diabilder, die Martin Hofer dann im Aufenthaltsraum seines Gästehauses vorführte, zeigten eindrucksvoll den Werdegang der Wärmeleitung von der Biogasanlage zu den einzelnen Anwesen.

Durch ihre tüchtige Mitarbeit machten sich die Obergrasenseer selbst das schönste Weihnachtsgeschenk. In einer Rekordzeit von fünf Wochen − vom 22.Oktober bis 1. Dezember 2011 − hatten sie es geschafft, die Wärme einer Biogasanlage zu sich nach Hause zu holen. Eine Leistung, der alle Teilnehmer der Besichtigungstour höchstes Lob zollten.

 

Hier geht`s zum PNP Artikel vom 11.04.2012